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Projektbeschreibung: Gemeinsam mit der Kietz für Kids Kinderbetreuung gGmbH, einem freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin-Lichtenberg, entwickeln die Studierenden eine neue Markenarchitektur für die Dachmarke und ihre Einrichtungen.
Die Einrichtungen besitzen eigenständige Namen, Profile und Logos. Ihre Zusammengehörigkeit ist bislang jedoch kaum erkennbar. Im Projekt untersuchen die Studierenden, wie eine Markenarchitektur funktioniert und diese Verbindungen sichtbar machen kann, ohne die Eigenständigkeit der Einrichtungen aufzulösen.
Im Rahmen von zwei Besuchen in den Einrichtungen führen die Studierenden Feldrecherchen durch und lernen die unterschiedlichen Standorte, Angebote, Zielgruppen und Nutzungskontexte vor Ort kennen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die strategische und gestalterische Entwicklung ein.
Auf Basis eines vorhandenen Markenbriefings entwickeln die Studierenden die Dachmarke und die bestehenden Logos zu einer barrierearmen Logofamilie weiter. Ergänzend gestalten sie erste gemeinsame Markenelemente und erproben das System an ausgewählten, exemplarischen analogen und digitalen Anwendungen.
Das Projekt verbindet strategische, konzeptionelle und gestalterische Arbeit – von der Feld- und Wettbewerbsanalyse bis zur Präsentation der Entwürfe vor Kietz für Kids. Zugleich bearbeitet es eine reale Gestaltungsaufgabe von hoher gesellschaftlicher Relevanz.
Ziel ist es, die Sichtbarkeit und Zukunftsfähigkeit eines Trägers in einem sozial herausfordernden Umfeld zu stärken und so einen wertvollen und nachhaltigen Beitrag zur Sicherung qualitätsvoller Kinder- und Jugendarbeit zu leisten.
Designfelder: Corporate Branding, Markenstrategie, Markenarchitektur, Logoentwicklung, Touchpoint-Design
Techniken/Tools/Methoden: Feldrecherche, Marken-, Zielgruppen- und Wettbewerbsanalyse, Markenarchitektur, Logoentwicklung, Typografie, Farbkonzeption, Layoutsystematik, Brand Assets und Präsentation
Lernziel: Die Studierenden lernen, eine Markenarchitektur für einen realen gemeinnützigen Auftraggeber strategisch und gestalterisch zu entwickeln. Ziel ist ein barrierearmes Markensystem, das die Zugehörigkeit zur Dachmarke sichtbar macht und gleichzeitig die Eigenständigkeit der Einrichtungen bewahrt.
Lehrsprache: Das Projekt wird ausschließlich auf Deutsch angeboten. |