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Dieses Projekt ist ein Kooperationsprojekt mit der forêt noire Stiftung. Die Stiftung ist gemeinnützig tätig mit Hauptsitz im Schwarzwald. Die Zielgruppen der Stiftung sind Menschen mit Beeinträchtigung (körperlich und/oder geistig), Menschen, die sozial benachteiligt sind, und junge Menschen im Alter von 13–25 Jahren. Die Stiftung ist aktuell im ländlichen Raum in Süddeutschland unterwegs.
Das hier angebotene Kurzzeitprojekt konzentriert sich auf die Zielgruppe der jungen Menschen. Eines der Ziele der Stiftung ist es, Teilhabe, Eigenverantwortung und das Wissen um die eigene Selbstwirksamkeit bei jungen Menschen zu fördern.
Im Januar 2026 übernahm die Stiftung im kleinen Kurort Bad Dürrheim im Landkreis Schwarzwald-Baar, in enger Kooperation mit lokalen Schulen sowie der Stadt, das ehemalige Jugendhaus. Dort entsteht nun ein Sozialraum – der fnCampus – in dem Jugendliche mit Hilfe eigener Ideen ihre Umgebung und gesellschaftliche Umwelt selbst gestalten können.
Das erste Teilhabe-Projekt – der Bau eines Jugendcafés – wurde im letzten Jahr (ab September 2025) mit Jugendlichen und weiteren Stakeholdern (Bürger:innen, lokale Akteur:innen, Schulen, Verwaltung, usw.) unter Anleitung der Stiftung in Form offener Prozesse umgesetzt.
Seit dem 25.07.2026 ist das Jugendcafé nun regulär geöffnet. Es soll Dreh- und Angelpunkt für weitere Entwicklungen werden. Vor Ort arbeitet ein Team aus drei jungen Mitarbeiter:innen daran, eine Kerngruppe Jugendlicher aufzubauen, die den Ort mitgestaltet. Sobald diese Kerngruppe steht, stellt sich für die Stiftung die Frage, wie dieser Ort für weitere Jugendliche wachsen und sich aber auch Schritt für Schritt für lokale Akteur:innen wie Vereine, Schulen oder Bürger:innen öffnen kann, ohne dass die Kerngruppe an den Rand gedrängt wird.
Die zentrale Gestaltungsfrage wird deshalb lauten: Wie gestaltet ihr Übergänge zwischen Zielgruppe und Stakeholdern so, dass der Campus wächst, ohne dass die Kerngruppe gefühlt an Bedeutung verliert? Und könnt ihr innerhalb einer Woche konkrete Vorgehensweisen als Hilfestellung dafür erarbeiten?
Das Projekt ist als Social-Design-Projekt angelegt und arbeitet entsprechend systemisch: Ihr schaut hauptsächlich auf das Beziehungsgefüge zwischen den Gruppen – wer gehört dazu, wer (noch) nicht, und was an den Schwellen dazwischen passiert. Die Grundlage dafür bilden direkte Gespräche und Recherchen mit und an den Menschen vor Ort (Kerngruppe, Jugendliche, lokale Akteur:innen) und nachfolgende Auswertungen. Aus diesen Erkenntnissen entwickelt ihr gemeinsam mit der Kerngruppe konkrete, gestalterische Impulse in Form von schnellen, greifbaren Prototypen – etwa Formate, Kommunikationsmittel oder kleine Interventionen – die noch in derselben Woche mit lokalen Bürger:innen und Interessenvertreter:innen getestet werden.
Ihr arbeitet eine Woche lang intensiv vor Ort, mit täglich wechselndem Rhythmus aus Anleitung, eigener Recherche und gemeinsamer Werkstattarbeit. Am Ende soll ein erster, gemeinsam entwickelter und live erprobter Impuls stehen.
##### An- und Abreise
Die Stiftung zahlt die An- und Abreise mit einem noch zu mietenden Kleinbus, mit dem ihr selbständig von Berlin in den Schwarzwald fahrt und den ihr vor Ort auch nutzen werdet um von eurer Unterkunft zum fnCampus zu gelangen.
##### Unterkunft
Als Unterkunft haben wir die Waldhütte "Kurt-Roth-Haus" im Schwarzwald für euch gemietet https://www.stoecklewald.de/. Die Kosten übernimmt die Stiftung.
##### Verpflegung
Für eure gesamte Gruppe stellt die Stiftung eine Verpflegungspauschale zur Verfügung.
Zur Organisation der An- und Abreise werden wir uns, sobald uns Anmeldungen vorliegen mit euch austauschen. Bitte prüft dafür ab dem Zeitpunkt eurer Wahl regelmäßig eure Mails.
Designfelder: Social Design
Lehrsprache: Das Projekt wird ausschliesslich auf deutsch angeboten. |