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Wir kooperieren mit der Polizeihistorischen Sammlung Berlin (PHS), die ihre Ausstellungsflächen (ca. 500qm) in einem Seitenflügel des Hauptgebäudes im Flughafen Tempelhof hat. Die Präsentation ist etwas in die Jahre gekommen, thematisch gibt es hier aber tolle „True-Crime-Geschichten“ aus Berlin, spannende Einblicke in die kriminologische Arbeit der Polizei und übergeordnet geht es auch um die Rolle der Polizei für die gesellschaftliche Ordnung und den öffentlichen Diskurs darüber.
https://www.phs-berlin.de/ https://www.berlin.de/polizei/verschiedenes/polizeihistorische-sammlung
Unser Mini-Auftrag: Die Museumsleitung wünscht sich zeitgemäße, gestalterische Impulse für die Ausstellung, damit diese für ein breiteres Publikum attraktiver wird. In den wenigen Tagen gestalten wir aber nicht die ganze Ausstellung neu, sondern identifizieren in engem Austausch mit der PHS Teilbereiche und Themen, deren Überarbeitung die Ausstellung bereichern könnten.
Solche Impulse können z.B. Verbindungen von der Vergangenheit in die Gegenwart der Polizeiarbeit aufzeigen oder bestimmte Highlights der Sammlung (Themen, Geschichten oder Exponate) wirkungsvoll im Raum inszenieren. Gestalterisch ist das Interieur unser Medium – alles zwischen Raum und Exponat: Welche Farben/Farbkonzepte werden eingesetzt, welche Schriften und Symbole? Orientierung & Leitsystem? Text-/Bild-Komposition auf Schautafeln? Welche Themenstruktur gibt es im Raum? Woran erkennt das Publikum Kernthemen und Highlights? Beleuchtung: hell oder dunkel? Hervorgehobene Gestaltung vom Intro/Eingangsbereich, thematische Exkurse & Pop-Up-Installationen im Raum? Formate für Publikumsbeteiligung?
Designfelder Spatial Design, Exhibition Design, Graphic Design, Media Design Hinweis: Bei der Gestaltung von Ausstellungen und narrativen Räumen kommen in der Regel verschiedene Designkompetenzen interdisziplinär in kleinen Teams zusammen. Unser Fokus ist es, gestalterische Ideen und Lösungen für ein Thema zu entwickeln – mit den Mitteln, die euch zur Verfügung stehen. Jedes der genannten Designfelder ist relevant.
Techniken/Tools/Methoden Entsprechend der Tools für die Designfelder. Die Ergebnisse werden zu großen Teilen konzeptioneller Art sein mit gestalterischen Herleitungen in Präsentationsform und Entwurfsdarstellungen als Collagen und einfachen Visualisierungen. Wo sinnvoll und möglich können für die Abschlußpräsentation in der PHS Mock-Ups gebaut und Poster gedruckt werden – es gibt für die Präsentation ein kleines Realisierungsbudget.
Lernziel Räumlich-gestalterische Zugänge für komplexe Themen an der Schnittstelle zur Öffentlichkeit entwickeln Hinweise zu Ablauf und Organisation • An etwa 2-3 Tagen werden wir in den Räumen der PHS am Platz der Luftbrücke arbeiten und vermutlich auch dort am Freitag präsentieren. • Anwesenheit ist Selbstverständlichkeit! Lehrsprache: Das Projekt wird ausschliesslich auf deutsch angeboten. |