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Wie funktioniert Interaktion, wenn wir die Konsequenzen unserer Handlungen nicht mehr durchschauen?
Wir sind permanent von Geräten umgeben, die Daten aufzeichnen und austauschen, ohne dass wir diese Prozesse wahrnehmen oder komplett verstehen. Genau diesen unsichtbaren Austausch soll das Projekt erfahrbar machen.
Gemeinsam gestalten wir einen Raum, in dem unterschiedliche Objekte miteinander verbunden sind. Daten werden im Raum ausgelesen, laufen an einem zentralen Hub zusammen, werden analysiert und weiterverteilt – und verändern so, wie sich andere Objekte im Raum verhalten. Studierende entwickeln eigene Objekte jenseits vertrauter Interaktionsmuster – etwa einen singenden Toaster, ein abstrahiertes physisches Interface, oder ein Objekt, das auf Bewegung reagiert.
Designfelder: Interaction Design, Spatial Design, Social Design
Techniken/Tools/Methoden: Raspberry Pi Pico 2W, Arduino IDE, TouchDesigner, Sensorik, lokales Netzwerk. Inputs: Sensordaten, Webcam, Mikrofon, Controller-Signale; Outputs: Objekte, Displays, Licht, Sound.
Lernziel: Studierende entwickeln ihr eigenes vernetztes Objekt – von der Sensorik bis zur zentralen Datenverarbeitung – und eignen sich dabei Mikrocontroller-Programmierung, Netzwerkprotokolle und die Grundlagen des IoT-Interaktionsdesigns an. Ergebnis: eine begehbare, bespielbare Installation.
Lehrsprache: Das Projekt wird auf deutsch und bei Bedarf auf englisch angeboten. |