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Acting Algorithms untersucht Algorithmen als operative Kräfte und aktive Mitspieler in künstlerischen Prozessen. Ausgehend von der Einsicht, dass algorithmische Systeme zunehmend Wahrnehmung, Entscheidung und soziale Beziehungen strukturieren, widmet sich das Projekt den ästhetischen, technischen und politischen Dimensionen dieser unsichtbaren Verfahren.
Im Fokus stehen medienkünstlerische Praktiken, in denen Algorithmen nicht nur als Werkzeug, sondern als handelnde Instanzen, Mitautoren oder Protagonisten verstanden werden. Von cybernetischen Systemen über virtuelle Kreaturen, Bots und Agenten bis hin zu posthumanen Perspektiven und neuen materiellen Bedingungen werden jene Infrastrukturen und Formationen untersucht, die Handlungsmacht, Wahrnehmung und Kontrolle prägen.
Das Labor versteht sich als experimentelle Arbeitsumgebung, in der moderne Medientechnologien bewusst und reflektiert eingesetzt werden. Die Studierenden entwickeln Prototypen für Installationen, Performances oder algorithmische Filme und erproben zeitgenössische Formen des künstlerischen Arbeitens an der Schnittstelle von Technologie, Gesellschaft und spekulativer Imagination.
Designfelder: New Media, Creative Coding, Creative Technologies
Techniken/Tools/Methoden: u.a. Python, Vibe Coding, TouchDesigner
Lernziel: Anwednung kreativer Technologien zur Entwicklung von Prototypen für Installationen, Performances oder algorithmische Filme
Lehrsprache: Das Projekt wird auf deutsch und bei Bedarf auf englisch angeboten. |