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Diese Praxiswoche bietet einen experimentellen Einstieg in Virtual Reality als soziales, kulturelles und gestalterisches Medium. Über vier Projekttage erkunden die Studierenden in kleinen Gruppen verschiedene VR-Anwendungen und Multiplayer-Plattformen und untersuchen, wie virtuelle Welten erlebt, gestaltet und gemeinsam entdeckt werden können. Im Vordergrund stehen dabei weniger technische Perfektion als Neugier, Beobachtung und gemeinsames Experimentieren.
Die Woche verbindet technische Grundlagen von VR mit performativen Methoden aus dem Theater. Fragen nach Körperlichkeit, Präsenz, Avataren, Identität und kulturellen Praktiken in virtuellen Räumen werden praktisch erprobt. Dabei wird die Praxiswoche auch als Anlass genutzt, aktuelle Hype-Zyklen rund um VR/XR kritisch zu reflektieren – etwa die Frage nach der Langlebigkeit von VR als kulturellem und gestalterischem Medium jenseits kurzfristiger Trends.
Ergänzt wird das Projekt durch eine Exkursion am 15.10. zur Konferenz „kultur B digital" in der ufaFabrik Berlin-Tempelhof, die sich mit der digitalen Transformation im Kulturbereich auseinandersetzt und den Studierenden einen Einblick in aktuelle Diskurse dieses Feldes gibt. Als inhaltlicher Anknüpfungspunkt für die praktische Arbeit stellt sich dabei die Frage: Was kann resilientes Designen für virtuelle Welten bedeuten?
Designfelder: Spatial Design, Social Design, Experience Design, Editorial Design (dokumentarische Formate)
Techniken/Tools/Methoden: VR-Headsets (div. Hersteller), VR-Anwendungen und Multiplayer-Plattformen, performative Methoden, Beobachtung und Dokumentation, Screen-/VR-Recording, Dokumentationsplattform: arrival.space
Lernziel: Die Studierenden lernen virtuelle Räume technisch, kulturell und performativ zu erkunden. Sie setzen sich mit Körperlichkeit, Präsenz, Avataren und Identität in VR auseinander und entwickeln eigene Formen, ihre Erfahrungen zu vermitteln (z. B. kurze VR-Filme, performative Präsentationen oder andere dokumentarische Formate). Zudem üben sie, aktuelle technologische Trends (Hype-Zyklen) kritisch einzuordnen.
Die Dokumentation der Praxiswoche erfolgt fortlaufend auf der Plattform arrival.space und kann in freier Form gestaltet werden. Diese offene Dokumentationsweise soll die Studierenden ermutigen, eigene Ausdrucksformen für ihre Erkundungen und Erkenntnisse zu finden.
Lehrsprache: Das Projekt wird auf deutsch und bei Bedarf auf englisch angeboten. |