Don’t Call It Nachhaltig – Die Zukunft der Nachhaltigkeitskommunikation
Nachhaltigkeit zu kommunizieren, wird für Unternehmen immer anspruchsvoller. Greenwashing- Vorwürfe, neue regulatorische Anforderungen wie die EmpCo-Richtlinie und veränderte Konsumentenerwartungen stellen die bisherige Kommunikation auf den Prüfstand. Gleichzeitig zeigt sich:
Das Thema Nachhaltigkeit verschließt heute oft eher Türen, als sie zu öffnen. Erfolgreiche Marken gehen deshalb neue Wege. Sie kommunizieren Nachhaltigkeit nicht als Selbstzweck, sondern als Bestandteil überzeugender Marken- und Produktversprechen – ohne dabei Oatly oder Patagonia zu kopieren.
Nachhaltigkeitskommunikation kehrt damit zu den Wurzeln klassischen Marketings zurück und beantwortet echte, persönliche Bedürfnisse. Warum das Ganze? Weil klar ist: Mit dem Zeigefinger treiben wir die nachhaltige Business-Transformation nicht voran. Menschen lassen sich dann überzeugen, wenn sie selbst einen konkreten Nutzen erkennen. Das Projekt versteht sich als gemeinsames Forschungsprojekt zu diesem Wandel. Ziel ist es, verschiedene Branchen zu analysieren, Trends zu identifizieren und die zugrunde liegenden psychologischen Mechanismen zu verstehen. Gemeinsam werden Kommunikationsmuster erkannt und daraus fundierte Handlungsempfehlungen entwickelt. Das Projektmodul richtet sich an Studierende, die verstehen möchten, wie Kommunikation die nachhaltige Business-Transformation wirksam unterstützen und echten Wandel ermöglichen kann. Für Mensch, Umwelt und eben auch für Umsatz.
Das Seminar wird von Kathrin Gervasoni, Senior Consultant bei BAM! Bock auf Morgen, einer marktorientierten Nachhaltigkeitsberatung und Konferenzveranstalterin aus Berlin, geleitet. Nach ihrem Masterstudium der Wirtschaftskommunikation an der HTW Berlin beriet sie in verschiedenen Strategieberatungen Unternehmen wie Kaufland, Vattenfall, die Berliner Stadtreinigung, Dr. Oetker und die RTL Group. |