| Lehrinhalt |
Die Studierenden beherrschen Selbsterkenntnis, Selbststeuerung, -regulierung und -führung für den Berufsalltag von morgen.
Zunehmende Digitalisierung und ständig neuen Krisen zeigen, dass die Welt sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext komplexer und unübersichtlicher wird. Die Arbeitswelt von morgen sieht deutlich anders aus und fordert neue Kompetenzen, sogenannte „Futureskills”. Es geht um grundlegende Fähigkeiten, sich in neuen, offenen, unüberschaubaren, dynamischen Situationen zurecht zu finden und aktiv zu handeln. Geht es beispielsweise darum, für eine neue Problemstellung eine Lösung zu entwickeln, so ist die Fähigkeit zum Perspektivwechsel, Flexibilität und Offenheit, aber auch Interdisziplinarität von zunehmender Bedeutung.
In diesem Modul Futureskill Selbstkompetenz geht es im Besonderen um die Entwicklung folgender individuell entwicklungsbezogener Kompetenzen*:
- Selbstwirksamkeit
- Selbstbestimmtheit
- Selbstkompetenz
- Reflexionskompetenz
- Entscheidungskompetenz
- Initiativ- und Leistungskompetenz
- Ambiguitätskompetenz
- Ethische Kompetenz
Folgende Themen werden bearbeitet
- Vor- und Nachteile der Selbsterkenntnis
- Begriffserkundung Stärken, Talente, Kompetenzen, Potenziale
- Zentrale Fragen der Selbsterkenntnis
- Wege der Selbsterkenntnis
- Selbstbewusstsein - Erlebnis der Eigenheit und Einheit der eigenen Person
- Selbstwertgefühl - Bewusstsein der Bedeutung der eigenen Persönlichkeit
- Selbstwirksamkeit - Glaube an eigene Kraft glauben und Zuversicht schwierige Situationen aus eigener Kraft meistern können
- Perspektivwechsel durch kritisches Denken und Selbstreflexion
- Kritisches Hinterfragen von zugrundeliegenden Verhaltens-, Denk- und Wertesystemen
- Persönliche Standortbestimmung
- Stärken-Schwächen-Analyse
- DISG-Persönlichkeitstest
- Im Spannungsfeld von Fremd- und Selbstbestimmung produktiv agieren
- Agieren in konfligierenden Rollen
- Umgang mit Scheitern
Die Studierenden können bei der Aneignung von Bildungsinhalten eigene Schwerpunkte nach Interesse setzen. Sie können in Teams moderierend zur Kommunikation, Interaktion und zur arbeitsteiligen Zusammenarbeit beitragen.
Methodik
- Kreative aktivierende Lehrmethoden zur Förderung der Beteiligung der Studierenden
- Flipped-Classroom – theoretisches Wissen wird Zuhause erarbeitet und im Kurs vertieft
- Lehrvorträge
- Praxisnahe Übungen mit Hilfen zum Transfer in den Alltag
- Fremd- und Selbstanalyse
- Feedbacks als Mittel zur Reflexion
- Dialogisches Lernen mit offenen und strukturierten Diskussionen
- Transparente Prüfungen
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*) Individuell objektbezogene Kompetenzen (Design-Thinking-Kompetenz, Innovationskompetenz, Systemkompetenz, Digitalkompetenz) und individuell organisationsbezogene Kompetenzen (Kommunikationskompetenz, Kooperationskompetenz, Selbstbestimmtheit, Zukunfts- und Gestaltungskompetenz, Sensemaking) sind nicht Thema dieses Moduls. |