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BA | Modul B6_24b | KK3 – Kollektionsprojekt 3 | Designteam / Prof. Horst Fetzer GEN wear Wichtige Teilnahmevoraussetzung: Die Arbeit erfolgt dauerhaft in definierten 2er-Teams. Die Bildung eines festen 2er-Teams ist Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs und für alle Prüfungsleistungen. Thema: Entwicklung einer zeitgenössischen, trend- und zukunftsorientierten Kollektion, die neue Regeln einer decodierten Designsprache und eines individuellen Mode-Autorships definiert — eingebettet in den gemeinsamen Rahmen eines kreativen Kollektivs. Supervision | Prof. Horst Fetzer (Konzeption, Design, Art Direction) | 6 SWS / wöchentlich in Präsenz!) Designziel Mode bewegt sich über festgelegte Kategorien hinaus. Es geht um individuelles gestalterisches Authorship innerhalb eines gemeinsamen kreativen Systems. Die Auflösung von Geschlechterklischées bleibt eine grundlegende Haltung — der primäre Fokus liegt jedoch auf der eigenen gestalterischen Stimme: dem persönlichen Vokabular, dem Rechercheterritorium und der ästhetischen Position jedes Designers. Ein Team von 12–18 Designerinnen und Designern arbeitet als Designkollektiv, in dem jedes Zweier-Team seine eigene Designvision definiert und verfolgt. Das Kollektiv verstärkt dabei die individuelle Stimme durch gemeinsame Prozesse, gegenseitige Inspiration und eine geteilte kollektive Identität. Zusammen erreicht die Gruppe mehr als die Summe der Einzelleistungen. Das Ziel: Entwicklung einer eigenständigen Designsprache, die den individuellen Ansatz jedes Designers in einer kleinen Kapselkollektion (max. 5–7 Outfits) sichtbar macht, von denen 2 Key-Looks vollständig realisiert werden müssen. Jedes Team agiert als unabhängiges Label innerhalb des kollektiven Rahmens — mit eigenem Rechercheschwerpunkt, ästhetischer Position und gestalterischem USP. Aufgabenbereich - Recherche und Inspiration in allen Bereichen der Mode, inklusive systematischer Nutzung von AI-Recherche- und Trend-Analyse-Tools, Dekonstruktion populärer Klassiker (It-Pieces) aus aktuellen Kollektionen der innovativsten Labels. Store Checks, Internetrecherche, Fashion Thinking, akademische und gestalterische Recherchephasen sowie Monitoring relevanter Megatrends (soziale, ökologische, technologische) sind verpflichtend.
- Erstellung eines digitalen und physischen Skizzenbuchs (mindestens DIN A4 physisch; zusätzlich ein digitales Portfolio/Backup) mit allen Inhalten zu Recherche, Inspiration, Konzept, Moodboards, Design, Skizzen, Illustrationen, AI-Generierungen und Prototyping. Dokumentieren Sie konkret, welche AI-Tools/Workflows eingesetzt wurden und wie diese Entscheidungen beeinflusst haben.
- Konzeption & Prototyping: Entwicklung von Materialkonzepten, nachhaltigen Produktionsstrategien und Digital-to-Physical-Prototypen (z. B. 3D-Mockups, digitale Drapierungen).
- Umsetzung von zwei Outfits mit jeweils 3–4 Styles (inklusive mindestens eines Cover-Styles) plus Accessoires. Mindestens ein Keylook soll die Integration von AI-Designmethoden oder digital-analogen Innovationen demonstrieren (z. B. parametrische Details, algorithmisch generierte Prints, upgecycelte Materialkombinationen)
Ergebnisse Von Ihrer gestalterischen Leistung / Kollektion werden 5–7 inspirierende Outfits im Entwurf und 360°! Darstellung erwartet, von denen 2 Keylooks inklusive aller Accessoires realisiert werden müssen. Die Abgabe umfasst: - Physische und digitale Look-Prototypen (Fotos, 3D-Renders, technische Daten Blätter Mock Ups/ Techpack).
- Brand Book als Katalog des Konzepts inklusive editorialer Modefotografie, Erläuterung der Designstrategie, Material- und Produktionsentscheidungen sowie einer Dokumentation der eingesetzten AI-Tools und -Workflows.
- Inkl. Lookbook als Sales-/Image-Dokument. Dieses soll sowohl klassische Editorials als auch digitale Assets (z. B. kurze Videoclips, GIFs oder 3D-Views) enthalten, die die Markenbotschaft in zeitgemäßen Kanälen kommunizierbar machen.
- Reflexion: Kurzes schriftliches Statement (1–2 Seiten) zu gesellschaftlichen Einflüssen und Megatrends, die Ihre Kollektion formen (z. B. Genderfluidität, Nachhaltigkeit, digitale Identität), sowie eine kritische Einschätzung zur Rolle von AI im Designprozess.
Start Die Termine zum Beginn und alles Weitere finden Sie im LSF und in Moodle |