Unfallrekonstruktion ist nicht nur die Basis der Unfallforschung, sondern dient auch zur Aufklärung von Straftaten im Straßenverkehr. In dem Modul wird das Wissen vermittelt, welches erforderlich ist, um Spuren an Unfallorten zu erkennen, zu dokumentieren und so zu sichern, dass man daraus auf wissenschaftlicher Basis eine nachvollziehbare Analyse durchführen kann, um den Hergang und ggf. die Ursache eines Unfalls aufzuklären. Neben der Anwendung klassischer Kollisionsmechanik (Impuls-, Dreh-Impuls- und Energie-Satz) wird anhand von praktischen Beispielen aus Crashversuchen und realen Unfällen die Auswertung von digitalen Fahrdaten durchgeführt. Anhand von rechnergestützten Programmen wird der Unfallhergang simuliert.
Die Prüfung besteht aus einem kurzen schriftlichen Test und einer Projektarbeit, die mündlich präsentiert wird. Im Rahmen der Projektarbeit soll ein vorgegebener Crashversuch so ausgewertet werden, wie man es von einem forensischen Sachverständigen bei einem vergleichbaren Unfall erwartet. Als Hilfsmittel wird das Simulationsprogramm PC-Crash zur Verfügung gestellt.
Neben dem digitalen Handbuch zum Programm werden als Literaturhinweise das „Handbuch für Unfallrekonstruktion“ von Burg/Moser und das Gemeinschaftswerk „Unfallrekonstruktion“ des Herausgebers Hugemann empfohlen. |