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Mi.
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09:45 bis 12:00
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woch
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08.04.2026 bis 29.07.2026
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TGS Haus 1a/b 404
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fällt aus
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Entwicklung eines praxisnahen und interaktiven Führungskräftetrainings zum Thema „Interkulturelle Kompetenz” Kurze Einführung / Projekthintergrund und thematische Relevanz In unserer stark globalisierten und interkulturellen Arbeitswelt werden neue Herausforderungen an die derzeitigen und künftigen Führungskräfte gestellt. Globale Geschäftsumgebungen und interkulturelle Teams erfordern von den Führungskräften interkulturelle Kompetenz und die Fähigkeit, innerhalb unterschiedlicher Geschäftskulturen effektiv kommunizieren zu können. Um die Sensibilität der Führungskräfte für kulturelle Unterschiede innerhalb von Teams und in internationalen Partnerschaften zu erhöhen, ist es wichtig, sowohl die aktuellen Theorien zur interkulturellen Kompetenz zu kennen als auch die eigenen interkulturellen Kompetenzen erfolgreich zu entwickeln um somit effektiv kulturübergreifend zu arbeiten. Ein interkulturelles Führungskräftetraining, was die Führungskräfte darauf vorbereitet erfolgreich in verschiedenen Umgebungen zu agieren, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Führung von Menschen in globalen Geschäftsabläufen zu entwickeln und Führungsverantwortung in einem globalen / interkulturellen Arbeitsumfeld zu übernehmen ist daher zunehmend von Bedeutung in der Führungskräfteentwicklung. Hier wollen wir im Projekt ansetzen und ein interaktives Führungskräftetraining zur Entwicklung der „Interkulturellen Kompetenz” erarbeiten und erproben, das mit praxisnahen, interaktiven Übungen und Fallstudien angereichert ist und somit Führungswissen in einem praxisnahen Erfahrungsprozess vermittelt. Darstellung Projektinhalte / -ablauf In der Fachliteratur finden wir zahlreiche Beiträge, die die Bedeutung von interkultureller Kompetenz einerseits sowie neuen, komplexen Lernmethoden für die Entwicklung von zukunftsrelevanten Führungskompetenzen andererseits hervorheben. Diese sollen helfen, die klassische Führungskräfteund Managementliteratur, die oft zu theoretisch und praxisfern ist, durch interessante, praxisnahe Anwendung und Interaktion anzureichern. Somit soll, über das Vermitteln von reinem Wissen hinaus, das Lernen erfahrungsbasiert gestaltet werden. Im Vordergrund steht die Schaffung von Problembewusstsein, die Entwicklung von Lösungsansätzen sowie das Erlernen und Einüben von Handlungsstrategien. In unserem Projekt wollen wir daher, basierend auf der Forschung von Erin Meyer, die acht Dimensionen der „Culture Map” in interaktive Übungseinheiten überführen und somit einen Beitrag zum erfahrungsbasierten Training von Führungskräften interkultureller Teams leisten. Ggf. können auch OnlineÜbungseinheiten entwickelt und kleine Filme, Podcasts etc. eingebaut werden. Im ersten Semester werden wir die acht Dimensionen der „Culture Map” betrachten und Fallstudien, Übungen etc. auswählen bzw. selbst entwickeln um die einzelnen Dimensionen spannend zu vermitteln. Jede Kleingruppe beschäftigt sich dabei mit einer Dimension und erarbeitet somit ihre eigene Lerneinheit. Im zweiten Semester werden dann die erarbeiteten Lerneinheiten von den anderen Kleingruppen durchgespielt, mit ihnen kritisch reflektiert und im Anschluss auf Basis des Feedbacks überarbeitet und fertiggestellt. Die Projektgruppe arbeitet in Sub-Teams an den ausgewählten Themenbereichen / Dimensionen und wird dabei in regelmäßigen Tutorials durch die Projektleiterin unterstützt und angeleitet. Methoden und/oder Kompetenzentwicklung Im Projekt werden sowohl Methoden der wissenschaftlichen Arbeit (Recherche, Analyse, Ergebnisdiskussion) als auch des Projektmanagements und der Teamarbeit angewandt und weiterentwickelt. Durch das Projektkonzept werden folgende Kompetenzen entwickelt: • Soziale Kompetenzen wie Kommunikation, Team- und Führungsverhalten • Methodenkompetenzen wie Projektmanagement, Dokumentation und Präsentation • Fachkompetenzen im Bereich interkulturellen Führung, Kompetenzentwicklung, Personalentwicklung und Lernmotivation Ziel / Ergebnisse des Projektes Teilziel für das erste Semester: Entwicklung einer interaktiven Lerneinheit zum Thema „Interkulturelle Kompetenz” pro Sub-Team. Teilziel für das zweite Semester: Durchführung, Überarbeitung und Fertigstellung der interaktiven Lerneinheit, Zusammenführen der einzelnen Lerneinheiten zu einem Führungskräftetraining und Einstellen der Übungsmaterialien in Moodle. Sonstiges Das Projekt hat den zusätzlichen Nutzen, perfekt auf das Herangehen für eine empirische Abschlussarbeit vorzubereiten. Bachelorarbeiten können auch zu dem Thema im Anschluss geschrieben werden.
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