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BK33 Kurzzeitentwurf 1 - Einzelansicht

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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:
2. Semester  - - - 1
Grunddaten
Veranstaltungsart Projekt Langtext BK33 Kurzzeitentwurf 1
Veranstaltungsnummer 8168163411 Kurztext BK33 Kurzz
Semester SS 2026 SWS 2
Rhythmus jedes 2. Semester Belegung Keine Belegpflicht
Credits 5
Sprache deutsch
Hinweise zur Belegung

Bitte beachten: Eine Belegung ist nur manuell möglich. Die Abfrage hierzu bekommen Sie per Mail geschickt. Sofern es Probleme gibt, schreiben Sie mir eine E-Mail: sandra.thiemann@htw-berlin.de

Allgemeine Hinweise
Termine Gruppe: Gruppe A iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am
Einzeltermine anzeigen
-. 09:45 bis 15:30 Block 04.05.2026 bis 08.05.2026  WH Gebäude A 205 Raumplan Raumplan als PDF-Datei   findet statt

KI-KATUREN — Spekulative Objekte der Mensch-KI-Beziehung 

Selbst in unseren kühnsten Fantasien lässt sich nicht vorhersagen, wohin sich das Verhältnis zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz entwickeln wird. Klar ist jedoch: KI verändert bereits heute, wie wir arbeiten, gestalten, entscheiden und kommunizieren – und damit auch unser Selbstverständnis als Designer:innen. Karikaturen machen komplexe Entwicklungen sichtbar, indem sie zuspitzen, überzeichnen und verborgene Dynamiken offenlegen. Genau hier setzt das Kurzzeitprojekt KI-KATUREN an. Im Kurs entstehen interpretative, spekulative Objekte, die mögliche Zukunftsszenarien zwischen Mensch und KI untersuchen, kommentieren und materialisieren. Die Studierenden entwickeln KI-KATUREN – physische oder hybride Artefakte, die als anfassbare Repräsentationen einer zukünftigen Mensch–KI-Beziehung fungieren. Im Fokus stehen keine marktreifen Produkte, sondern gestalterische Statements: Objekte, die Fragen stellen, irritieren, zuspitzen oder Visionen formulieren. KI ist dabei nicht nur Thema, sondern auch Werkzeug. Sie wird zur Ideengenerierung, zur Visualisierung und zur konzeptuellen Reflexion eingesetzt. Der Entwurfsprozess selbst wird so Teil der Untersuchung: Wie verändert KI unsere Rolle als Gestalter:innen? Wo entstehen neue Formen der Ko-Kreation? Für den Kurs werden keine besonderen Vorkenntnisse im Umgang mit KI-Tools vorausgesetzt. Der Kurs findet auf Deutsch statt. The course takes place in German.

 
Gruppe Gruppe A:
Termine Gruppe: Gruppe B iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am
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-. 09:45 bis 15:30 Block 04.05.2026 bis 08.05.2026  WH Gebäude A 212 Raumplan Raumplan als PDF-Datei   findet statt

In Plain Sight - Was Daten sichtbar machen

Wir leben in einer Zeit, in der Informationen allgegenwärtig sind. Zahlen, Statistiken und Visualisierungen beeinflussen, wie Themen eingeordnet, verstanden und erinnert werden. Visuelle Kommunikation hat dabei eine besondere Kraft, weil sie Komplexität sichtbar machen und Orientierung schaffen kann.

In diesem Kurzzeitprojekt erkunden wir das gestalterische Potenzial von Daten. Wir untersuchen, wie aus Zahlen Bedeutung entsteht und wie visuelle Entscheidungen Wahrnehmung prägen. Als Kommunikationsdesignerinnen und Kommunikationsdesigner gestaltet ihr nicht nur Form, sondern auch Verständnis und Perspektive.

Am Anfang steht das eigene Verstehen: Woraus bestehen die Daten? Welche Strukturen und Zusammenhänge lassen sich entdecken? Welche Aussagen sind bereits angelegt? Und welche Geschichte möchtet ihr daraus entwickeln?

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines eigenständigen Konzepts. Ihr wählt eine Fragestellung, arbeitet mit bestehenden Datensätzen oder sammelt eigene Daten. Ziel ist es, eine klare gestalterische Position zu formulieren und diese überzeugend umzusetzen.

Das Projekt kann allein oder im Team realisiert werden. Die offene Aufgabenstellung bietet Raum für unterschiedliche Interessen, Fähigkeiten und Herangehensweisen. Ihr könnt analytisch arbeiten, erzählerisch, experimentell oder reduziert. Entscheidend ist eure konzeptionelle Idee.

Auch das Medium ist frei wählbar. Möglich sind klassische Diagramme, illustrative, fotografische und editoriale Ansätze, räumliche Arbeiten oder interaktive Formate. Wer möchte, kann zusätzlich mit Code arbeiten. Digitale Werkzeuge ermöglichen es, Daten zu strukturieren, zu analysieren und auch größere oder komplexere Datensätze sichtbar zu machen. Code kann dabei sowohl praktisches Hilfsmittel als auch gestalterisches Ausdrucksmittel sein. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht Voraussetzung.

Ziel des Projekts ist es, einen sicheren und kreativen Umgang mit Daten als gestalterischem Material zu entwickeln und zu erleben, wie aus komplexen Informationen durch eure Gestaltung Klarheit und Aussage entstehen.

 
Gruppe Gruppe B:
Termine Gruppe: Gruppe C iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am
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-. 09:45 bis 15:30 Block 04.05.2026 bis 08.05.2026  WH Gebäude B H2.001 Raumplan Raumplan als PDF-Datei   findet statt

Designing the Uncomfortable Gestaltung im Spannungsfeld gesellschaftlicher Tabus

Manche Themen betreffen uns alle – und werden dennoch selten offen verhandelt: Einsamkeit, Schulden, Scheitern, bürokratische Ohnmacht, digitale Abhängigkeit oder der Umgang mit dem eigenen Lebensende. In dieser Kurzprojektwoche geht es darum, genau dort anzusetzen, wo es unbequem wird.

„Designing the Uncomfortable“ versteht Gestaltung als Instrument der Sichtbarmachung, Übersetzung und Intervention. Wie kann Kommunikationsdesign Diskurse öffnen, ohne zu moralisieren? Wie lassen sich sensible oder konfliktgeladene Themen so bearbeiten, dass sie Resonanz erzeugen – statt Abwehr?

Die Studierenden entwickeln eigenständige gestalterische Positionen zu einem selbst gewählten „unangenehmen“ Thema. Möglich sind etwa eine Kampagne gegen die Unsichtbarkeit von Verschuldung, ein spekulatives Servicekonzept für das Scheitern von Start-ups, eine Installation zur Erfahrung von Behördenprozessen, ein narratives Format zu Einsamkeit im urbanen Raum oder eine Intervention, die das Sprechen über finanzielle Abhängigkeit neu rahmt.

Im Fokus stehen konzeptionelle Schärfe, Diskursfähigkeit und ein klar formulierter gestalterischer Standpunkt. Ziel ist ein prägnanter, ausstellungsfähiger Outcome – als Intervention, Kommunikationskonzept, Prototyp oder narrative Inszenierung –, der zeigt, wie Design gesellschaftliche Reibung produktiv machen kann.

English

Designing the Uncomfortable Designing in the field of tension between social taboos

Some topics affect us all – and yet are rarely discussed openly: loneliness, debt, failure, bureaucratic powerlessness, digital dependency or dealing with the end of one's own life. This short project week is about starting exactly where it becomes uncomfortable.

‘Designing the Uncomfortable’ understands design as an instrument of visualisation, translation and intervention. How can communication design open up discourse without moralising? How can sensitive or conflict-laden topics be addressed in such a way that they generate resonance rather than defensiveness?

Students develop independent design positions on an ‘uncomfortable’ topic of their choice. Possible topics include a campaign against the invisibility of debt, a speculative service concept for start-up failures, an installation on the experience of dealing with government agencies, a narrative format on loneliness in urban spaces, or an intervention that reframes the conversation about financial dependence.

The focus is on conceptual sharpness, discursive ability, and a clearly formulated creative standpoint. The goal is a concise, exhibition-ready outcome – as an intervention, communication concept, prototype, or narrative staging – that shows how design can make social friction productive.

 
Gruppe Gruppe C:
Termine Gruppe: Gruppe D iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am
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-. 09:45 bis 15:30 Block 04.05.2026 bis 08.05.2026  WH Gebäude A 216 Raumplan Raumplan als PDF-Datei   findet statt

Räumlich erweitertes Bewegtbild – Filmisches Gestalten jenseits von bekannten Abspielmedien

Der klassische Screen ist eine kulturelle Gewohnheit und kein Naturgesetz.

Wir stellen uns eine klassische Leinwand vor – frontal, rechteckig und klar gerahmt. Filme finden nur innerhalb dieser Begrenzung statt. Was jedoch passiert, wenn wir diese Begrenzung bewusst auflösen? Was wäre, wenn sich das Bild über die frontale Leinwand auf den Boden ausdehnt? Wie verändert sich dadurch unsere Erzählung, Dramaturgie und Wahrnehmung, wenn die Projektionsfläche erweitert wird? Wird ein Film dadurch zwangsläufig zur Installation? Kann diese Erweiterung als gezieltes dramaturgisches Mittel fungieren? In diesem Kurzzeitprojekt werden wir untersuchen, wie die erweiterte Bildfläche erzählerisch genutzt werden kann. Die Studierenden entwickeln zu einem vorgegebenen Thema ein filmisches Konzept, welches um eine zusätzliche Projektionsebene erweitert wird. Wir arbeiten bewusst innerhalb eines klassischen Filmproduktionsrahmen (Konzept, Drehbuch, Storyboard, Dreh, Postproduktion), um die Erweiterung nicht als Effekt, sondern integralen Bestandteil des Bewegtbildes zu sehen.

 
Gruppe Gruppe D:
Termine Gruppe: Gruppe E iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am
Einzeltermine anzeigen
-. 09:45 bis 15:30 Block 04.05.2026 bis 08.05.2026  WH Gebäude A 234 Raumplan Raumplan als PDF-Datei   findet statt

Anleitung zum Unglücklichsein (und andere grafische Affekte) - Grafische Narrativität zwischen Funktion und Emotion

Bei einer grafischen Erzählung denken wir an einen lustigen Cartoon, ein Action-geladenes Comicheft oder eine berührende Graphic Novel. Aber in gewisser Hinsicht fällt auch die nüchterne Anleitung zum Zusammenbau eines schwedischen Möbels in diese Kategorie. Doch wo treffen sich diese Spielarten des Erzählens in Bildern - und auf welche Weise können wir die Konventionen der Anleitung zweckentfremden, oder umgekehrt Stillmittel des Comic, des Manga oder der Graphic Novel in funktional-instruktive Bildfolgen einbringen, und was kommt dabei heraus?

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Strategien des grafischen Erzählens, und experimentieren zeichnend, textend, kollagierend und designend mit Kombinationen von affektiven und funktionalen narrativen Mitteln.

english

Instructions for Unhappiness (and other graphic affects) - Graphic Narration between Function and Emotion When we think of a graphic narrative, we think of a funny cartoon, an action-packed comic book or a touching graphic novel. But in some respects, the sober visual guide to assembling a Swedish piece of furniture also falls into this category. But where do these varieties of pictographic storytelling overlap - and in what way can we misuse the conventions of the instruction, or, conversely, introduce the stylistic means of comics, manga or graphic novels into more functional-instructive image sequences, and what is the result? In this seminar we deal with the strategies of graphic storytelling, and experiment with combinations of affective and functional narrative means by drawing, texting, collaborating and designing.

 
Gruppe Gruppe E:
Termine Gruppe: Gruppe F iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am
Einzeltermine anzeigen
-. 09:45 bis 15:30 Block 04.05.2026 bis 08.05.2026  WH Gebäude H 006 Raumplan Raumplan als PDF-Datei   findet statt

Hyper-Irrealismus III — Rising Spaces (Koop. Cassiopeia Berlin)

Wie verändert sich ein Ort, wenn er digital erfasst, verfremdet und als gemeinsam begehbare immersive Rauminstallation neu zusammengesetzt wird — und was geschieht, wenn Clubkultur und Virtual Reality aufeinandertreffen?

In diesem Projekt erforschen wir 3D-Scanning, künstliche Intelligenz und Virtual Reality als Werkzeuge einer künstlerisch-experimentellen Auseinandersetzung mit Raum, Klang und Clubkultur. In Kooperation mit dem Cassiopeia (RAW-Gelände, Berlin-Friedrichshain) scannen wir die Räumlichkeiten des Clubs und seine Umgebung und überführen das gewonnene Material in hyper-irreale VR-Raum-Sound-Installationen.Die gescannten Orte werden transformiert, fragmentiert und neu komponiert. Maßstäbe verschieben sich, räumliche Bezüge lösen sich auf oder werden neu gesetzt — dokumentarisches Material und spekulative Raumkonstruktion greifen ineinander.

Die entstehenden Arbeiten werden in immersive Multi-User-VR-Umgebungen integriert, in denen bis zu vier Personen gleichzeitig im selben physischen Raum agieren und die virtuellen Räume gemeinsam erfahren können.

Die Ergebnisse werden am Ende der Projektwoche an der HTW Berlin präsentiert. Im Juli werden ausgewählte Arbeiten als Installation im Cassiopeia Berlin im Rahmen des Projekts Rising Spaces gezeigt.

Vorkenntnisse & Anforderungen Was ihr auf jeden Fall mitbringen solltet, ist die Bereitschaft, in Teams von 2 Personen zu arbeiten und Euch auf einen experimentellen, technisch-gestalterischen Prozess einzulassen. Ansonsten sind für die Teilnahme keine besonderen Vorkenntnisse notwendig.

Vor Beginn der Kurzzeitprojekte gibt es eine vorbereitende Aufgabe, die nach der Anmeldung per Mail verschickt wird!

 
Gruppe Gruppe F:
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