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Modulverantwortliche: Elisabeth Eppinger Art der Prüfung: 50 % semesterbegleitende Aufgaben und 50% Präsentation + Abgabe Modulbeschreibung: Das Modul Fehlstellenanalytik vermittelt die systematische Analyse von Verschleiß- und Schadensstellen an Bekleidungsprodukten entlang der textilen Kette. Im Mittelpunkt stehen die Identifikation typischer Fehlstellen, die Ursachenanalyse unter Berücksichtigung von Material, Konstruktion, Ausrüstung, Konfektionierung und Nutzung sowie die Ableitung geeigneter Maßnahmen zur Optimierung von Produktentwicklung und Fertigung. Anhand ausgewählter Produktbeispiele wie Jeans, T-Shirts und Outdoorjacken untersuchen die Studierenden belastungsspezifische Schwachstellen (z. B. Elastananteile, Nahtkonstruktionen, Membransysteme) und bewerten diese im Spannungsfeld von Langlebigkeit, Funktionalität und Recyclingfähigkeit. Ein besonderer Fokus liegt auf funktionsbasierter Gestaltung sowie auf der Frage, welche Fehlstellen eine Second-Hand-Nutzung oder textile Recyclingprozesse einschränken oder unmöglich machen. Das Modul ist projektorientiert aufgebaut: In drei Arbeitsgruppen entwickeln die Studierenden eigenständig einen Arbeitsplan für ihr Projekt, führen Produktuntersuchungen durch und erarbeiten Optimierungsvorschläge für langlebigere und zugleich kreislauffähige Bekleidungsprodukte. Die Prüfungsleistung setzt sich aus der semesterbegleitenden Projektarbeit (50 %) und einer abschließenden Präsentation mit schriftlicher Dokumentation (50 %) zusammen. |